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Arizona '08 (9 Reports)
by Wolfgang

 
 

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11.10.2008 - 12.10.2008   ( 0)  

Updated: 10-05-09
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Samstag, 11.10.2008
Nach einem ordentlichen Frühstück auf der Terrasse des Hotels zerbricht die Ordnung unserer Gruppe. Wir sind mehr oder weniger am Ende unserer Tour, es gibt keine Etappenziele mehr, die Tagesplanungen gehen auseinander, die Gruppe verliert ihren Zusammenhalt. Jeder macht, was er will.
Leon und ich entscheiden uns für einen faulen Tag am Swimming-Pool. Er fährt mit Medi als Lotse durch den Großstadtverkehr im Toyota zurück zum Hospitality Suite Resort in Scottsdale. Ich fahre mit der Triumph die letzten Meilen.
Den Nachmittag verbringen wir am Swimmingpool in brütender Hitze.
Die Rückgabe der Motorräder am späten Nachmittag läuft problemlos. Bis auf den Wüstensand und wenige Gebrauchsspuren sind unsere Maschinen OK....
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Freitag, 10.10.2008   ( 0)  

Updated: 10-05-09
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Bevor wir Richtung Süden fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Canyon de Chelly. Richtig beeindrucken kann dieses National Monument trotz seiner imponierenden Größe, der spektakulären Felswände und bizarren Felsformationen und der beeindruckenden Siedlungsgeschichte niemanden so richtig. Der Grand Canyon hat Maßstäbe gesetzt und lässt alles Andere vergessen.






Der Wetterdienst hat eine Sturmwarnung rausgegeben ... und recht behalten. Die Tour führt uns in die White Mountains. Oben auf dem Colorado-Plateau sind wir dem immer stärker wehenden Westwind fast schutzlos ausgeliefert. Im Schritttempo quälen wir uns Meile um Meile voran. Die Böen...
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Mittwoch, 8.10.2008   ( 0)  

Updated: 10-05-09
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Nachdem ich meiner „AMI“ mal wieder ein paar Tropfen Super gegönnt habe, brechen wir auf zum Monument Valley. Nach etwa 10 Meilen taucht am Horizont die bekannte Silhouette der drei gigantischen Felsen auf – Kulisse für unzählige Western ... und natürlich der Mutter aller Road Movies: Easy Rider. Aber die Begegnung mit der Realität ist eine herbe Enttäuschung. Das gesamt Gelände ist hermetisch abgeriegelt und wird unbarmherzig vermarktet. Wir verzichten auf eine überteuerte Fahrt im überfüllten Bus, wagen uns mit unseren Motorrädern auf die Sand- und Steinpiste, kommen den Felsen auch ein paar Hundert Meter näher,

dann aber in...
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Dienstag, 7.10.2008   ( 0)  

Updated: 10-05-09
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Der Tag beginnt etwas chaotisch, weil unsere Hütten oder Zimmer irgendwie verstreut auf dem weitläufigen Gelände sind und wir am Vorabend keine Verabredungen getroffen hatten. Steve und Judith sorgen mal wieder für die Organisation der Gruppe. Immer wieder haben die beiden die Feinabstimmungen übernommen, Routen geplant, Plätze reserviert, Buchungen bestätigt. Sie haben sich um alles und um jeden gekümmert – höflich, charmant und liebevoll, ohne Dank einzufordern. Walter ist mit recht stolz auf seinen Sohn und seine attraktive Schwiegertochter in spe. Der Einsatz der beiden hat wesentlich zum Erfolg unserer Tour beigetragen.








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Montag, 6.10.2008   ( 1)  

Updated: 10-05-09
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Das Frühstück bietet eine weitere Kostprobe amerikanischer Ess- & Trinkkultur: Der Speiseraum mit Blick auf einen vergitterten Swimmingpool ist ein Ausbund an Tristesse und Geschmacklosigkeit: Kuststoffe sind die vorherrschenden Materialien - der Fußboden, Tische und Stühle, selbst Geschirr und Besteck sind aus Plastik. Brot, Käse und Wurst sind zwar echte Lebensmittel, schmecken aber absolut künstlich.

Die Tour führt uns zunächst in alpines Gelände: Flagstaff ist ein Skiresort ... und liegt an der Route 66. Aber das nur am Rande. Weiter geht es durch den Oak Creek Canyon, eine grandiose Gebirgslandschaft mit Laubbäumen, steilen Schluchten und romantischen Wildbächen.


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Sonntag, 5.10.2008   ( 0)  

Updated: 08-04-09
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Nach einem opulenten American Breakfast starten wir zur ersten Etappe der 6-tägigen Tour. Steve übernimmt die Führung und keiner macht ihm die Rolle streitig. Mit seinen knapp 30 Jahren verfügt er über beachtliche Sozialkompetenzen und Führungsqualitäten.
Einer nach dem anderen reiht sich in den fließenden Verkehr ein. No problem - ganz easy. Die Amerikaner fahren sehr entspannt, keiner überholt, keiner hupt, keiner drängelt. Und die Ampeln sind so geschaltet, dass der Verkehr fließen kann. Der ehemalige Leiter des Straßenverkehrsamtes in Kassel bekommt eine Lektion in Verkehrsplanung.

Nachdem wir Phoenix in Richtung Norden verlassen und den Großstadtverkehr hinter uns gelas...
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Samstag, 4.10.2008   ( 0)  

Updated: 08-04-09
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Bei einem Spaziergang entlang der North Scottsdale Road sammeln wir erste Eindrücke von Phoenix, das mit 6 Millionen Einwohnern eine der größten Metropolen Amerikas ist. Die meist eingeschossigen Häuser, Geschäfte oder Fertigungshallen stehen mit großem Abstand zur Straße und zueinander; das bietet jede Menge Platz und viele Parkplätze ... vorzugsweise für große Geländewagen. Auch das Bild der 6-spurigen Ausfallstraße dominieren 4-Wheeler und Off-Roader – fast immer als Pick-Ups. Die uns bekannte Produktpalette von GM, Ford und Chrysler ist kaum vertreten, deutsche oder europäische Mittelklassewagen so gut wie nicht, Kleinwagen gar nicht. Stretch-...
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Freitag, 3.10.2008   ( 0)  

Updated: 08-04-09
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Nach und nach treffen unsere Reiseteilnehmer auf dem Sky Harbour International / Phoenix und wenig später im Hospitality Suite Resort in Scottsdale ein. Hubi und Medi machen den Anfang. Sie haben sich den Komfort der Lufthansa gegönnt – mit einer Option auf Upgrade. Walter, Tanja, Leon und ich haben uns nur British Airways geleistet und mussten einen Aufenthalt in London mit einem U-Bahn-Trip vom London City Airport im Osten nach zum Flughafen Heathrow im Westen in Kauf nehmen. Rolf und Birgit kommen von einem Kurzurlaub in Kalifornien, Steve und Judith von ihrem neuen Zuhause in Florida. Und Stefan fliegt aus Kanada ein, wo er irgendeinen Verwandten besucht hat....
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